Der Begriff spirituelle Erschöpfung wird immer häufiger gesucht. Viele berichten davon, dass sie sich nach Meditation, Energiearbeit oder intensiven Gesprächen ausgelaugt fühlen.
Das wird oft als energetischer Angriff missverstanden.
In den meisten Fällen ist es Überöffnung.
Was spirituelle Erschöpfung wirklich ist
Spirituelle Erschöpfung entsteht, wenn:
– dein Nervensystem im Dauerempfang ist
– du keinen bewussten Abschluss setzt
– du fremde Emotionen übernimmst
– du dich nicht ausreichend erdest
Ein dauerhaft offenes Energiefeld ohne Regulation führt zu Müdigkeit.
Nicht weil Spiritualität schwächt –
sondern weil dein System keine Grenze kennt.
Anzeichen von energetischer Überforderung
– Müdigkeit nach sozialen Kontakten
– Schlafstörungen
– Druck im Kopf
– Gefühl, nicht ganz im Körper zu sein
– emotionale Schwankungen ohne Auslöser
Viele suchen dann nach „energetischem Schutz“.
Doch Schutz ohne Regulation wirkt nicht nachhaltig.
Öffnen und Schließen – ein natürlicher Rhythmus
Wie Ein- und Ausatmen braucht auch Spiritualität Rhythmus.
Öffnen.
Wahrnehmen.
Schließen.
Zurückkehren.
Nach jeder Meditation oder Energiearbeit solltest du bewusst zurückkehren:
Spüre deine Füße.
Atme langsam aus.
Sage innerlich:
Ich schließe meinen Kanal vollständig und bleibe bei mir.
Diese einfache Handlung signalisiert deinem Nervensystem Sicherheit.
Verkörperung statt Dauerempfang
Wahre Medialität erschöpft nicht.
Sie stabilisiert.
Je klarer dein Körper, desto klarer deine Wahrnehmung.
Je ruhiger dein Nervensystem, desto weniger fühlst du dich energetisch überfordert.
Du brauchst nicht mehr Technik.
Du brauchst mehr Erdung.