Hochsensibilität oder Medialität – Wo liegt der Unterschied wirklich?

Viele Menschen googeln:
„Bin ich hochsensibel oder medial?“
„Was ist der Unterschied zwischen Hochsensibilität und Medialität?“

Beide Zustände können sich ähnlich anfühlen – doch sie haben unterschiedliche Grundlagen.

Hochsensibilität – ein sensibles Nervensystem

Hochsensibilität beschreibt eine neurologische Eigenschaft.
Das Nervensystem verarbeitet Reize intensiver.

Typische Merkmale:

– empfindlich gegenüber Lärm und Licht
– schnelle Überforderung
– starke emotionale Reaktionen
– Bedürfnis nach Rückzug

Hier geht es primär um Reizverarbeitung.

Medialität – erweiterte Wahrnehmung

Medialität beschreibt die Fähigkeit, Informationen jenseits der klassischen Sinne wahrzunehmen.

Zum Beispiel:

– innere Bilder
– spontane Erkenntnisse
– energetische Feldwahrnehmung
– starke Intuition

Doch ohne Regulation verschwimmt beides.

Der entscheidende Unterschied liegt in der Stabilität

Klare mediale Wahrnehmung fühlt sich ruhig an.
Sie kommt ohne Alarm.

Überreizte Hochsensibilität fühlt sich eng an.
Getrieben.
Überfordernd.

Wenn du dich nach Wahrnehmung erschöpft fühlst,
ist meist dein Nervensystem dysreguliert – nicht deine Spiritualität falsch.

Warum Nervensystemarbeit vor spiritueller Öffnung kommt

Viele möchten ihre Medialität stärken.
Doch ohne Stabilisierung verstärkt sich Überforderung.

Deshalb gilt:

Regulation vor Öffnung.
Sicherheit vor Technik.
Verkörperung vor Expansion.

Erst wenn dein Körper Sicherheit kennt,
wird deine Wahrnehmung klar.