Viele Menschen glauben, dass die Verbindung zur Geistigen Welt ausschließlich „oben“, im Bewusstsein oder in höheren Dimensionen stattfindet. In Wahrheit ist jede mediale Wahrnehmung zutiefst körperlich verankert.
Ohne ein reguliertes Nervensystem und aktivierte Drüsen kann keine klare, stabile und nachhaltige spirituelle Kommunikation stattfinden.
Die Geistige Welt kommuniziert nicht an unserem Körper vorbei – sie kommuniziert durch ihn.
1. Das Nervensystem – Übersetzer zwischen Welten
Unser Nervensystem ist das feinste Empfangs- und Übersetzungssystem, das wir besitzen.
Es entscheidet, ob und wie Informationen aus feinstofflichen Ebenen überhaupt wahrgenommen werden können.
• Ein überreiztes oder dauerhaft gestresstes Nervensystem filtert feine Impulse heraus.
• Ein reguliertes, präsentes Nervensystem öffnet Wahrnehmung, Intuition und innere Bilder.
Mediale Eindrücke – Bilder, Worte, Gefühle, Körperimpulse – entstehen immer zuerst als neuronale Reaktion.
Die Geistige Welt „spricht“ in Frequenzen – das Nervensystem übersetzt diese in:
• innere Bilder
• Körperempfindungen
• emotionale Resonanzen
• plötzliche Erkenntnisse
Je ruhiger das Nervensystem, desto klarer die Übersetzung.
2. Das vegetative Nervensystem & mediale Zustände
Besonders wichtig ist das parasympathische Nervensystem – der Zustand von Sicherheit, Weite und innerer Offenheit.
In diesem Zustand:
• verlangsamt sich der Atem
• das Gehirn wechselt in Alpha- und Theta-Wellen
• die Wahrnehmung wird ganzheitlich
• der „innere Kanal“ öffnet sich
Viele mediale Menschen erleben unbewusst, dass ihre Wahrnehmung nur dann funktioniert, wenn sie sich entspannt, geerdet und sicher fühlen.
Das ist kein Zufall – es ist Neurobiologie.
3. Die Drüsen – energetische Schnittstellen
Die großen endokrinen Drüsen sind nicht nur hormonelle Steuerzentren, sondern auch feinstoffliche Empfangsorgane.
Zirbeldrüse (Epiphyse)
• oft als „Sitz der Seele“ bezeichnet
• reagiert auf Licht, Rhythmus und Bewusstseinszustände
• aktiviert innere Bilder, Visionen und zeitlose Wahrnehmung
Eine aktive, unbelastete Zirbeldrüse unterstützt:
• Channeling
• Visionen
• Zugang zu höheren Ebenen
Hypophyse (Hirnanhangdrüse)
• verbindet Nervensystem und Hormonsystem
• übersetzt geistige Impulse in körperliche Reaktionen
Sie wirkt wie ein Schaltzentrum zwischen Geist, Körper und Seele.
Thymusdrüse
• stark verbunden mit Herzfeld, Mitgefühl und Wahrheit
• öffnet den Raum für Kommunikation aus höheren Herzebenen
Viele Botschaften der Geistigen Welt kommen nicht als Worte, sondern als Herzresonanz – der Thymus ist dabei zentral.
4. Warum ungeklärte Nervensysteme zu „verzerrten Botschaften“ führen
Ein dauerhaft aktivierter Stressmodus (Kampf, Flucht, Erstarrung) führt häufig zu:
• überfordernden medialen Eindrücken
• diffusen Botschaften
• emotionaler Überladung
• fehlender Erdung
Nicht weil die Geistige Welt „chaotisch“ ist, sondern weil der Körper die Frequenzen nicht sauber halten kann.
Deshalb ist echte spirituelle Reifung immer auch:
• Nervensystemarbeit
• Trauma-Integration
• Erdung
• Verkörperung
Medialität ohne Regulation führt langfristig zu Erschöpfung.
Medialität mit Regulation wird klar, stabil und tragfähig – auch im Alltag und im Business.
5. Die neue Zeit: Verkörperte Spiritualität
Die Geistige Welt arbeitet heute nicht mehr mit „Abgehobenheit“, sondern mit verkörpertem Bewusstsein.
Der Körper ist kein Hindernis – er ist das Instrument.
Je besser:
• dein Nervensystem reguliert ist
• deine Drüsen frei und aktiviert sind
• dein Körper sich sicher fühlt
desto klarer, präziser und liebevoller wird die Kommunikation.
Fazit
Die Verbindung zur Geistigen Welt beginnt nicht im „oben“, sondern im Inneren des Körpers.
Nervensystem und Drüsen sind die Brücke zwischen den Welten.
Wer seine Medialität vertiefen möchte, darf lernen:
• den Körper zu lesen
• ihn zu beruhigen
• ihn als Kanal zu ehren
Denn wahre spirituelle Kommunikation ist kein Weg aus dem Körper –
sondern ein tiefes Ankommen in ihm.